Kalklöser im Netz
| News - Kurioses am Schachbrett |
Wer seine taktischen Fähigkeiten verbessern oder zumindest den stetigen Verfall derselben verlangsamen möchte, für den gibt es im Netz zahlreiche Trainingsmöglichkeiten, doch die aus meiner Sicht mit Abstand beste bietet www.chesstempo.com an: Nach einer kostenlosen Registrierung kann man wahlweise mit ("Blitz") oder ohne Zeitlimit ("Standard") computergeprüfte Taktikaufgaben lösen, deren Schwierigkeitsgrad sich stets den eigenen Erfolgen anpasst: Man erhält eine Art "Taktik-ELO", die je nach Erfolg permanent fällt oder steigt und nach der sich der Schwierigkeitsgrad der nächsten Aufgabe sehr genau richtet, denn auch die "ELO" der Aufgabe fällt oder steigt je nachdem, ob man sie löst ("besiegt"). Insgesamt gibt es über 35.000 Aufgaben und es werden ständig mehr, d.h. es ist sehr unwahrscheinlich, dass man es einmal komplett durch schafft.
Die unten stehende, ganz nette Aufgabe hatte ich gerade vor mir; sie hat aktuell eine "ELO" von 2167, ist aber nicht sonderlich schwierig. Schwarz am Zug erzwingt den Gewinn.

Die unten stehende, ganz nette Aufgabe hatte ich gerade vor mir; sie hat aktuell eine "ELO" von 2167, ist aber nicht sonderlich schwierig. Schwarz am Zug erzwingt den Gewinn.



Kommentare
Auf 2...Sg3+ kommt 3. hxg
2 Tgxf1 Sg3+
3 Kg1 Tg2++ Wahrscheinlich, ist die
Lösung. mit freundlihe
Grüßen
Zitat von paedpsych.jk.uni-linz.ac.at/internet/arbeitsblaetterord/lerntechnikord/Vergessen2.html
"Das zweite Beispiel: Schachspieler. Großmeister wie etwa der Russe Gari Kasparov sind nicht deshalb so erfolgreich, weil sie besonders viele Spielzüge im Voraus berechnen können. Vielmehr haben sie den Verlauf bereits gespielter Schachpartien im Kopf. Man schätzt, daß ein Spieler wie Kasparov über mehrere einhunderttausend Spielsituationen abgespeichert hat. Während einer Partie vergleicht er die Stellung der Figuren auf dem Brett mit alten Spielen seines Gegners, die er im Kopf gespeichert hat. Er erkennt so, was sein Gegner vorhat. Je mehr Spielsituationen des Gegners er gelernt hat, also je besser sein "Schachgedächtnis" ist, desto eher erkennt er die Strategie des Gegners und kann entsprechend reagieren. Alternde Schachspieler aber vergessen nach und nach immer mehr Spielsituationen. Aber auch hier läßt sich durch Training der Gedächtnisabbau aufhalten - wie bei den Klavierspielern. Spieler wie Victor Kortschnoi können deshalb in hohem Alter immer noch 25-jährige Großmeister schlagen."
VD!
TY
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