Turm und f+h-Bauer gegen Turm - einmal ein Held sein
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Davon träumt wohl so ziemlich jeder Schachspieler: Ihr spielt die letzte Partie im entscheidenden Mannschaftskampf um den Aufstieg. Dein Team muss unbedingt gewinnen und es schaut auch nicht schlecht aus: Der aktuelle Spielstand ist 4:3 für Deine Mannschaft. Trotzdem schauen Deine Mannschaftskameraden nicht gerade zuversichtlich drein: Du spielst gegen den stärksten Spieler des gegnerischen Teams und hast 2 Minusbauern im Turmendspiel. Immerhin: Dein Gegner hat nur noch f- und h-Bauern und die Stellung ist *theoretisch* remis - aber nur die allergrößten Optimisten glauben ernsthaft daran, dass Du dieses vermeintlich komplizierte Endspiel halten kannst. Doch so sehr Dein Gegner es auch versucht, Deine Festung hält - weil Du nämlich immer ein fleißiger Leser des Sontheimer Schachblogs gewesen bist. Am Ende hebt Dein Gegner stumm den Kopf, blickt Dich mit wassergefüllten Augen an und röchelt: "Remis!". Danach gibt es kein Halten mehr und noch in 50 Jahren werden die vereinseigenen Minnesänger von Deinem heldenhaften Kampf gegen die gegnerische Übermacht frohlocken... .
Äh..wo war ich? Sorry, es hat mich ein wenig mitgerissen. Nun denn, auch wenn ich Dir ein solches Erlebnis nicht garantieren kann (Du könntest beispielsweise auch den Remisweg vergessen, gleich im 3. Zug einen Turm einstellen und kurz darauf das Schreiben mit dem Vereinsausschluss in den Händen halten), so kann ich zuindest versuchen, dieses scheinbar schwierige Endspiel ein wenig zu durchleuchten. Sooo schwierig ist es nämlich gar nicht; es genügt, ein paar relativ einfache Prinzipien zu verstehen bzw. Remis- und Verluststellungen zu kennen:
Äh..wo war ich? Sorry, es hat mich ein wenig mitgerissen. Nun denn, auch wenn ich Dir ein solches Erlebnis nicht garantieren kann (Du könntest beispielsweise auch den Remisweg vergessen, gleich im 3. Zug einen Turm einstellen und kurz darauf das Schreiben mit dem Vereinsausschluss in den Händen halten), so kann ich zuindest versuchen, dieses scheinbar schwierige Endspiel ein wenig zu durchleuchten. Sooo schwierig ist es nämlich gar nicht; es genügt, ein paar relativ einfache Prinzipien zu verstehen bzw. Remis- und Verluststellungen zu kennen:


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